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„Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.”
(Aldous Huxley)


Schon vor Eintritt in die Schule erlernen Kinder im Wesentlichen die Regeln der mündlichen Kommunikation. Kontakt zur Schriftsprache haben die Kinder zwar schon im frühen Alter, aber der zielgerichtete Umgang mit Lesen und Schreiben wird meist erst durch die Schule eröffnet. Durch Lesen erschließen sich Menschen neue Welten, erweitern den Horizont; auch dient es der Welterfahrung und der ICH-Bildung des Lesers.
Dem wollen wir Rechnung tragen und schaffen für die Kinder eine, für den Lese- und Schreiblernprozess anregende Lernumgebung.

Im Erstleseunterricht bieten wir den Kindern vielfältige Möglichkeiten an sich die Buchstaben und Wörter zu erschließen. Ein Lesenlernen im Gleichschritt findet nicht statt, da alle Kinder sich nach eigenem Vermögen entwickeln und sich somit „die Welt des Lesen” stets unterschiedlich schnell erobern. Es ist immer wieder ein Erlebnis zu sehen, wie sich die Kinder durch das „Lesen lernen” verändern. Im weiteren Verlauf des Schuljahres bilden sich Lesepatenschaften, Vorleseprojekte und verschiedene Anlässe, bei denen die Kinder ohne Leistungs- und Ergebnisdruck lesen können.

Feste Lesezeiten sind in unserem Schulalltag täglich integriert. Eine Zeit, in der die Kinder zur Ruhe kommen, selbst gewählte Bücher lesen und auch mit anderen darüber sprechen können. Seit einigen Jahren ist unsere Schule nun im Besitz einer Schulbibliothek, die bereits eine Vielzahl verschiedener Bücher für jede Lesestufe enthält. Diese Lesestufen sind unabhängig der Klassenstufe von uns in Farben unterteilt. Angefangen von der Erstlesestufe in gelb, geht es weiter mit rot und blau und endet bei der anspruchsvolleren Lesestufe in grün. In Abständen wird der Fundus immer wieder erweitert, so dass der Lesestoff (Erstlesebücher, Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur, Sachbücher, u.v.m) den Kindern so schnell nicht ausgeht.
Ergänzt werden die Lesezeiten durch ein Lesetagebuch, bei dem die Schüler das laute Lesen üben und festigen können. Jeden Tag sollen hierbei die Kinder zu Hause 10, 15 oder 20 Minuten laut lesen. Dies wird dann in ihrem Lesetagebuch farbig markiert.
So haben dann alle Beteiligten, vor allem aber die Kinder selbst, eine Übersicht und Kontrolle über die tägliche Übung.

Alle zwei Jahre nimmt die Hirschühlschule an der „Bücherkoffer-Aktion” des Buchladens im Roten Haus teil. Das ist immer wieder ein besonderes Highlight, oftmals ergeben sich hierbei auch ganz konkrete Buchwünsche von Seiten der Kinder.
Jede Klasse bekommt einen „Koffer voller Bücher” und hat sodann vier Wochen Zeit diese zu lesen, zu erleben und zu verschlingen. Grenzenloses Lesevergnügen, Buchvorstellungen in den einzelnen Klassen, Lesetagebücher füllen diese Zeit kreativ.

Seit die Hirschbühlschule einige PCs hat und nun auch für die Kinder „online” ist, nehmen wir auch am „Antolin-Programm” teil. Dies ist eine Internet-Plattform, die den Kindern eine weitere literarische Zugangsmöglichkeit bietet. Sehr viele unserer Bücher sind mit einem Aufkleber als „Antolin-Bücher” gekennzeichnet. Jeder Schüler hat ein eigenes Lesekonto mit Benutzernamen und eigenem Passwort. Das heißt dann für die Kinder, sie können im Internet Quizzfragen zu ihrem Buch beantworten, dabei für jede richtige Antwort Punkte sammeln und am Ende des Schuljahres eine Urkunde erhalten. Der Lesekönig jeder Klasse kann auch ermittelt und „gekrönt” werden.
Für uns Lehrkräfte gibt es vielfältige Übersichten, die eine genaue Rückmeldung über die qualitative und quantitative Leseleistung des einzelnen Kindes zulassen. Zudem wird natürlich mit dem „Antolin-Programm”, sowie mit kindgerechten Suchmaschinen und dem Textverarbeitungsprogramm der Umgang mit dem Computer eingeführt oder vertieft, die Selbständigkeit gefördert und in kleinen, kontrollierten Schritten die mediale Welt erschlossen.


„Lesen ist das grenzenloseste Abenteuer.” (Astrid Lindgren)

Umso wichtiger ist es, dieses Abenteuer in unserer modernen, medialisierten Welt im Blick zu behalten, es herauszufordern und zu fördern.